Mont Sainte Odile: Die Koeberlé Pforte
- Laura Deichl
- vor 4 Stunden
- 3 Min. Lesezeit
Sie war früher wohl der einzige Zugang zum heiligen Bezirk des Odilienbergs, eingefasst von der über 10 km langen Heidenmauer. Die Koeberlé Pforte. Sie scheint eingebunden in ein energetisches Informationssystem, und gleichermaßen metaphysische Schwelle. Eine Sicht der 'mystischen Geomantie'.

Die Koeberlé Pforte (franz. Porte Koeberlé) war früher wohl der einzige Zugang zum heiligen Bezirk des Mont Sainte Odile in den französischen Vogesen, dessen Plateau von der über 10 km langen Heidenmauer eingefasst ist, deren Existenz immer noch ein Rätsel ist. Die Koeberlé Pforte in einer Interpretation der 'mystischen Geomantie'.
Heidenmauer und Koeberlé Pforte
Auf über 10 km umgibt die Mur Païen, die sogenannte Heidenmauer, das Plateau des Mont Saint Odile, und teilt es in drei Segmente. Dabei ist sie die größte zusammenhängende Umhegung Europas. Es ist bis heute unklar, aus welcher Zeit oder Kultur sie stammt, und mit welchem Grund der immense Aufwand betrieben wurde, dieses gigantische Bauwerk zu errichten. Viele Überlegungen wie Verteidigung, Viehumhegung und ähnliches scheiden aus praktischen Gründen aus. So hat die Mauer wohl durchaus einen kultischen Hintergrund und war rituelle Umhegung eines heiligen Bezirks.
Die Koeberlé Pforte, benannt nach dem Archäologen Albert Koeberlé und freigelegt im Jahr 1877 freigelegt, war früher wohl der einzige Zugang zu diesem heiligen Bezirk. Sie befindet sich im äußersten Norden des von der Heidenmauer eingefassten Gebiets.


Kosmische Landkarte
Vor einer Zeit hab ich die Mauer und den Bezirk schon mal beschrieben als eine Art kosmische Landkarte, die sich auf der Erde manifestiert und die wir begehen können. Wenn wir über den Berg laufen, auf der Mauer oder an ihr entlang, durch ihre Tore und Portale hindurch, bewegen wir uns durch ein kosmisches Lichtgitternetz, und an bestimmten Stellen passieren eben Klicks. Schlüssel rasten ein, Schaltkreise schließen sich, und etwas wird in uns auf Lichtgen Ebene aktiviert, und neue kosmische Räume öffnet, die wir begehen können.
Energetisches Informationssystem
Beim Passieren der Pforte scheint es mir, als wäre hier ein energetisches Informationssystem geschaffen worden. Im Moment des Passierens der Schwelle scheint es, als würde eine energetische Lichtschranke ausgelöst, die alles auf dem Berg informiert, dass hier gerade jemand ist (ähnlich wie man es früher bei Grenzsteinen geschaffen hatte). Gleichermaßen war ich selbst sofort wie im telepathischen Kontakt mit allem auf dem Berg. Wie eine Klingelanlage oder Telefonleitung, die in der Sekunde abgehoben wurde, in der ich zwischen den Steinen stand. Ein unglaublich spannendes Gefühl, dass ich so noch nie hatte.
Auch Saturn als kosmische Kraft fiel in mich hinein. Ist er doch als letzter der sichtbaren Planeten seit jeher der Hüter zwischen Materie und Geist, und gleichermaßen als Chronos mit seiner Sanduhr Hüter der Zeit.
Raumzeit und Zeitraum
Damit bekommt der ganzen Odilienberg für mich nochmal eine ganz andere Facette. Schon immer nehm ich wahr, dass das der Schleier vom Raumzeitlichen ins Zeiträumliche hier dünner ist. Nun kommt es mir fast vor, als hätte man hier extra einen Bezirk geschaffen, in dem man als Mensch im Raumzeitlichen, der geformten, irdischen Welt, die Sturkturen des Zeiträumlichen, die kosmischen Landkarten des Bewusstseins begehen kann, sobald man die Schwelle des Saturn, der Koeberlé Pforte passiert hat.

***
Empfehlung:
Mystik des Raums | Geomantie und Bewusstseinsforschung im Spiegel innerer und äußerer Räume. Schulungsweg in 4 Modulen. Mit Laura Deichl und Stefan Brönnle. Ab September 2026! Infos und Anmeldung hier.




Kommentare