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Frühlingsvollmond - Ostara Räucherung

  • Laura Deichl
  • vor 5 Tagen
  • 3 Min. Lesezeit

Zum Frühlingsvollmond wurden die alten Fruchtbarkeitsfeste gefeiert. Neben der rituellen Arbeit mit Feuer, dem Segnen von Wasser oder dem Ei, können wir auch die Kraft der Pflanzenspirits mit hereinholen. Eine wunderbare Räucherung.




Am Donnerstag ist Frühlingsvollmond (nach den alten Namen auch bekannt als Lenzmond oder Wurmmond, letzteres weil man um diese Zeit meistens wieder die ersten Regenwürmer sieht :)). Der Frühlingsvollmond bezeichnet den ersten Vollmond nach der Frühjahrs-Tagundnachtgleiche (dieses Jahr am 20.3. gewesen) bzw. dem astronomischen Frühlingsbeginn (21.3.). In den alten Kulturen wurden zu diesem Vollmond oft die Frühlings- und Fruchtbarkeitsfeste gefeiert, wie das bekannte Ostara (das auch namensgebend für unser heutiges Ostern ist; der Frühlingsvollmond ist im Christlichen übrigens Grundlage der Berechnung des Osterdatums).


Diese alten Frühlingsfeste feiern das wieder erwachende Leben und die Fruchtbarkeit, was unter anderem auch in der entsprechenden rituellen Arbeit zum Ausdruck kommt, wie mit dem Wasser als Symbol der Reinigung der Fruchtbarkeit und des Lebens (siehe das Schöpfen und Versprengen von Osterwasser, oder die Osterbrunnen), dem Feuer als Träger des Geistes und ebenso Kraft der Reinigung (siehe Osterfeuer) und anderen alten Fruchtbarkeitssymbolen wie dem Ei oder dem Hasen.


Den Frühlingsvollmond können wir also wunderbar mit einem kleinen Feuer, dem Segnen von Wasser oder der rituellen Arbeit mit dem Ei begehen. Dazu hab ich wie folgt noch eine wunderbare Räucherung zusammengestellt, die die Kraft besonders passender Pflanzenspirits mit hereinholt (wenn ich zur Pflanze schon mal einen ausführlichen Beitrag geschrieben hab, hab ich ihn dir verlinkt, so kannst du auch noch mehr dazu lesen).



Räucherung zum Frühlingsvollmond


Beifuß


Der Beifuß ist schon immer den weiblichen Gottheiten geweiht und ist damit natürlich auch mit der Fruchtbarkeit verwoben. Die Kraft des Beifuß ist, Stagniertes wieder in den Fluss zu bringen, sei es auf körperlicher, vitalenergetischer oder geistig-seelischer Ebene. Vor allem bringt er die Dinge in eine gerichetete, geordnete Bewegung (mehr auch hier).


Copal


Das Copalharz aus Mittelamerika hat eine wunderbar durchlichtende und segnende Qualität. Es führt uns in meiner Erfahrung in eine große Klarheit und glasklare Sicht ins Leben, aber auch in die geistigen Welten hinein. In seiner Heimat ist es heilige Substanz, die den Göttern geopfert wird. Es wird für Heilrituale verwendet, in denen wir die Grenzen des Bewusstseins transzendieren wollen (mehr auch hier).


Schlüsselblume


Die Schlüsselblume (Primula veris) ist mit ihren hellgelben Blüten eine große Sonnenpflanze Als Himmelsschlüssel bezeichnet und einer der ersten Frühblüher, schließt die Göttin Freya mit ihr den Frühling auf, wie auch unsere Seele und unseren Geist. Die Schlüsselblume bringt Licht ins Dunkle und die Sonne in unser Herz. Hinweis: Ist geschützt, ausschließlich aus dem eigenen Garten oder Handel verwenden!!


Alantwurzel


Schon lange in alten Bauern- und Klostergärten kultiviert, ist der leuchtend gelbe Alant eine große Sonnenpflanze mit immenser Lichtkraft, die sich gleichermaßen mit ihren Wurzeln in der Süße der Erde nährt. Vielleicht ist er mit seinem warmen, süßen Geruch eine der wohlriechensten Räuchersubstanzen überhaupt. Mit seiner Kraft unterstützt er uns, in unsere volle Ich-Kraft und Aufrichtung zu gehen (mehr auch hier).


Schafgarbe


Die Schafgarbe ist eine der Pflanzen, die die Tür in die Zukunft öffnet (wie andere Pflanzen die Kraft haben in der Vergangenheit, oder im reinen Jetzt zu wirken), also wunderbar um den kommenden Zyklus energetisch zu öffnen. Auch sie ist eine große Frauenheilpflanze und damit eng mit den Göttinnen und der Fruchtbarkeit verwoben.


Birkenrinde


Die Birke, als ebenso sehr weiblicher Baum, hat beim Räuchern eine stark reinigende und erneuernde Kraft. Sie befreit uns auf der vitalenergetischen und seelischen Ebene von stagnierten Energien, bringt Lebenskraft wie auch unser Fühlen wieder in den Fluss, und ebenso Leichtigkeit und Licht in unser Energiesystem und unsere Lebensräume. Mit ihrem Wesen, das gleichermaßen den Tod und die Wiedergeburt, den Neubeginn verkörpert (siehe ihre schwarze und weiße Rinde), eignet sie sich auch wunderbar für Übergangsrituale, die ein Loslassen unterstützen, aber gleichzeitig schon den Impuls für das Neue setzen (mehr auch hier).




Für die Räucherung die getrockneteten Substanzen etwa zu gleichen Teilen mischen. Im Ritual jeweils eine Prise davon auf eine glühende Räucherkohle (oder ein Stövchen geben). Du kannst gerne auch dich selbst, eine Wohnräume oder deinen Garten damit räuchern.





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Empfehlung:


Wenn du mehr über die Arbeit mit Pflanzenspirits in stofflicher und geistig-seelischer Form von mir lernen möchtest:


KRAUT & LAND | Frühjahrs Edition Viriditas - Grünkraft, Reinigung & Äther. 25.4.26. Amberg, Umgebung. Infos & Anmeldung hier.


Pflanzendevas | Intensivseminar. Die kosmisch-irdische Pflanzenarbeit. 4.-7.6.26, Lindenhof/Tuttlingen. Infos und Anmeldung hier.


RAUCH & KRAUT |Räucherkunde und Pflanzenwesen. Mein beliebtester Onlinekurs in 3 Modulen. Nächster Zyklus ab Oktober 2026. Mehr Infos & Warteliste hier.







HINWEIS: Die Schlüsselblume ist geschützt. Nur aus dem eigenen Garten sammeln, beziehungsweise, im Handel erwerben. Diese Informationen ersetzen nicht die Beratung eines Arztes, Apothekers oder Heilpraktikers. Alle erwähnten Heilpflanzen haben wissenschaftlich belegte Wirkungen oder haben ihre Tradition in der überlieferten Heilkunde und werden schon lange erfolgreich eingesetzt.



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